PIANOissimo

Exklusive Klavierkonzerte

Mikhail Mordvinov

TERMINE

  • 09.12.2019 • 19:00
    Landesmuseum Liechtenstein (Vaduz)
  • 11.12.2019 • 19:00
    Bahnhofskonzerte (Alpnachstad)
  • 13.12.2019 • 19:00
    Heutschi Pianos (Bern)
  • 15.12.2019 • 17:00
    Zunfthaus zur Waag (Zürich)

Programm

„Lieder, Bilder und Tänze“

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Andante favori grazioso con moto WoO 57

FRANZ SCHUBERT – FRANZ LISZT
Ausgewählte Liedtranskriptionen
Aufenhalt
Auf dem Wasser zu singen
Frühlingsglaube
Die junge Nonne

ROBERT SCHUMANN
Faschingsschwank aus Wien op. 26
1. Allegro
2. Romanze
3. Scherzino
4. Intermezzo
5. Finale

- Pause -

PETER TSCHAIKOWSKY
Nocturne F-Dur op. 10 Nr. 1
Humoresque G-Dur op. 10 Nr. 2.
Valse sentimentale f-Moll op. 51 Nr. 6
Natha-valse A-Dur op. 51 Nr. 4

SERGEJ RACHMANINOW
9 Etudes-Tableaux op. 39
Nr. 1 f-Moll
Nr. 2 a-Moll
Nr. 3 fis-Moll
Nr. 4 h-Moll
Nr. 5 es-Moll
Nr. 6 a-Moll
Nr. 7 c-Moll
Nr. 8 d-Moll
Nr. 9 D-Dur

“Lieder, Bilder und Tänze”

Eine breite Palette an Farben und Formen. Lieder, Bilder und Tänze von Komponisten verschiedener Länder und Epochen sind die Grundidee für dieses Konzertprogramm. Franz Liszts virtuos angelegte Bearbeitungen der Weltberühmten Liederzyklen von Schubert, Schumanns Fantasiebilder, Tschaikowskys Nocturnes und Walzer, Bilder-Etüden von Sergej Rachmaninov lassen die Zuhörer in die vielseitigen Klavierklänge eintauchen und musikalische Vielfalt sowie die Virtuosität des Pianisten Mikhail Mordvinov erleben.

Mikhail Mordvinov – im April 1977 in Moskau geboren – zählt zu den bedeutendsten russischen Pianisten seiner Generation. Nach zahlreichen Erfolgen bei internationalen Wettbewerben konzertiert er heute weltweit als Solist, Kammermusiker und Liedpianist. Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren seine Virtuosität und musikalische Reife.
Mordvinov begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen und wurde seit seinem siebten Lebensjahr an der Moskauer Gnessin-Musikschule in der Klavierklasse von Tatjana Zelikman unterrichtet. 1994 nahm er sein Studium an der Russischen Gnessin-Akademie unter Professor Vladimir Tropp auf. Dort wurde er 1997 als „Bester Student des Jahres“ ausgezeichnet. Anschließend folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Bernd Goetzke.

Seit er 1994 das Skrjabin-Stipendium des Moskauer Skrjabin-Museums erhielt, ist er ständiger Gast der Skrjabin-Musikfestspiele. 1997/98 war Mikhail Mordvinov zudem Heinrich-Neuhaus-Stipendiat. Zwischen 2004 und 2006 wurde er vom Keyboard Charitable Trust London unterstützt.

Mikhail Mordvinov ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und gewann u.a. den Ersten Preis des XII. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbes in Zwickau (1996), den Ersten Preis und Sonderpreis des VI. Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund (1997), den Ersten Preis und Sonderpreis des XII. Internationalen Wettbewerb in Andorra (2006). Diese Erfolge führten weltweit zu zahlreichen Konzertauftritten als Solopianist und Kammermusiker sowie zur Teilnahme an bedeutenden Festspielen sowie zu Rundfunk- und CD-Produktionen.

Mordvinov trat u.a. im Konzerthaus und Philharmonie Berlin, dem Gasteig in München, der Meistersingerhalle Nürnberg, Laeiszhalle Hamburg, Minneapolis Orchestra Hall, Minato Mirai Hall Yokohama, dem Sejong Art Center Seoul, Konservatorium und der Philharmonie in Moskau sowie in den Philharmonien der meisten Großstädte Russlands auf.

Das Repertoire des russischen Pianisten reicht von der Barockmusik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts. So hat er mehrere Werke des in Berlin lebenden Komponisten Chris Newman uraufgeführt und aufgenommen. Intensiv widmet sich Mordvinov auch der Kammermusik. 2013 wurde er Mitglied des Ensembles Arteunita in Valencia und 2014 des Weinberg-Trio in Berlin. Zudem hat Mikhail Mordvinov in den Jahren 2014 und 2015 gemeinsam mit Kirill Kravtsov in Moskau sämtliche Werke für Violine und Klavier von Bach und Mozart aufgeführt.

Für die Label Thorofon, Oclassica, Genuin, Toccata Classics und Sony Classical hat Mordvinov u.a. Werke von Schubert, Rachmaninow, Rameau, Mozart, Beethoven, Chopin, Skrjabin sowie Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ aufgenommen und höchstes Lob für seine Einspielungen erhalten.

Das Unterrichten ist eine weitere Facette in Mordvinovs musikalischer Biografie: von 2004 bis 2010 unterrichtete er an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik, zur Zeit unterrichtet er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und an der Internationalen Rubinstein Akademie in Berlin. Oft gibt er auch in Meisterkursen sein Wissen weiter.

Mikhail Mordvinov lebt derzeit in Berlin.

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